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VORBEREITUNGSSPIEL GEGEN VFL KIRCHHEIM |
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TSG: Steidle - Balogh, Struck, Dischl, Stapfer (45. Schmid) - Cantürk (70. Cam), Winzig (80. Berchtold), Zimmermann, Onyemaeke (45. Gauder) - Küntzel, Lux (85. Raach)
Tore: 0:1 (40./FE), 1:1 (55.) Benedikt Schmid
Es war eine Situation, die Bände spricht. Kurz nach dem 1:1 der TSG Thannhausen gegen den VfL Kirchheim lief ein Anhänger der TSG auf deren neuen Trainer Uwe Neunsinger zu und gratulierte dem Coach zu der guten Leistung seines Teams. Neunsingers Reaktion: Ein grimmiger Blick und ein knurriges „Das war doch nicht gut. Die zweite Halbzeit war okay - mehr aber auch nicht.“
Dabei hatte der Coach allen Grund zufrieden zu sein. Seine Mannschaft bot auf dem Kunstrasenplatz des TSV Gersthofen einem absoluten Spitzenteam der Oberliga Baden-Württemberg Paroli, und war am Ende dem Sieg sogar näher als die Kirchheimer. Dennoch: Perfektionist Neunsinger war nicht rundum zufrieden: „Gerade in der ersten Halbzeit, haben wir nicht gut gespielt“, sagte der TSG-Trainer. „Da müssen wir uns schon noch steigern.“
Mit der zweiten Spielhälfte war er dagegen zufrieden. Auch, wenn Neunsinger zu bedenken gab, dass die „Gäste“ zur Halbzeit fast das komplette Team ausgewechselt haben.
Das Spiel begann schleppend. Beiden Mannschaften waren die harten Trainingseinheiten der vergangenen Woche anzumerken. Torchancen blieben Mangelware, was aber auch an den gut organisierten Abwehrreihen lag. Wenn die Gäste einmal vor das Tor der TSG kamen, dann meist über die Außenbahnen. „Da müssen wir noch arbeiten“, so Neunsinger. Richtig gefährlich wurde es allerdings erst in der 41. Minute. Stefan Winzig verlor den Ball an Emrah Polat und der Angreifer zog allen TSG-Spielern auf und davon. Erst im Strafraum brachten Marian Dischl und Peter Struck den Angreifer zu Fall. Leider aus Sicht der TSG mit einem Foul. Antonio Tunjic ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher zum 1:0 - dem Halbzeitstand.
Neunsinger reagierte. Brachte mit Benedikt Schmid und Maximilian Gauder zwei neue Kräfte. Ein Schachzug, der sich lohnen sollte. Denn A-Jugendspieler Schmid war es, der nach einer schönen Kombination über Volkan Cantürk und Vitalij Lux für den 1:1-Ausgleich sorgte. Ein Ausrufezeichen des Nachwuchs-Kickers, der auch sonst eine ganz starke Leistung ablieferte und seine Ambitionen, auch zum Punktspielauftakt in vier Wochen bei der ersten Mannschaft dabei zu sein, deutlich unterstrich.
Die TSG nahm fortan das Heft in die Hand. Tore wollten allerdings nicht mehr fallen, auch wenn David Balogh per Kopf und der fleißige Marco Küntzel die Möglichkeiten dazu gehabt hätten.
Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten
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