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BERICHT ABTEILUNGSVERSAMMLUNG |
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Der Rückblick auf eine sportlich grandiose Saison und die Neuwahlen der Abteilungsleitung bildeten die Schwerpunkte bei der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung der TSG Thannhausen. An der Spitze der TSG-Kicker wird auch in den kommenden zwei Jahren noch einmal Alexander Graf von Schönborn stehen.
"So etwas hat es noch nie gegeben und wird es wohl auch so schnell nicht mehr geben", meinte von Schönborn zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes mit der Rückschau auf das Spieljahr 2005/2006. Dort hatte die erste Mannschaft in der Landesliga den zweiten Platz errungen und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Bayernliga erreicht. In der Halle holten die Akteure um den Parkettspezialisten Stefan Selig zum zweiten Mal nach 2004 den schwäbischen Meistertitel. Bei der bayerischen Meisterschaft in Essenbach errangen die Thannhauser anschließend die bayerische Vizemeisterschaft. Eine einzige Erfolgsstory war im vergangenen Jahr der Totopokal. Hier zog die TSG zum zweiten Mal hintereinander ins schwäbische Finale ein. Mit einem 4:2 Erfolg gegen den Bayernligisten FC Memmingen konnte nach 31 Jahren wieder der schwäbische Pokalsieg gefeiert werden. Siege auf bayerischer Ebene gegen die SpVgg Weiden und Bayernligameister FC Ingolstadt führten die TSG danach bis in die erste Hauptrunde des DFB Pokals. Zudem sicherte sie sich mit einem 2:1 Finalerfolg gegen die SpVgg Bayreuth auch den bayerischen Pokaltitel. Im DFB Pokal erwischte der Verein mit Borussia Dortmund ein Traumlos. In einem tollen Spiel musste man sich dem Bundesligisten vor 10.500 Zuschauern nur mit 0:3 geschlagen geben. Aber nicht nur sportlich, auch organisatorisch wurde Großartiges geleistet, hob von Schönborn hervor, der vor allem den Zusammenerhalt des ganzen Vereins bei der Bewältigung dieser riesigen Herausforderung lobte. "Das G für Gemeinschaft in unserem Vereinsnamen wurde hier in beeindruckender Weise Wirklichkeit." Aber nicht nur die erste Mannschaft, auch die anderen Teams trugen nach den Worten des Abteilungsleiters dazu bei, dass die TSG-Fußballer auf ein unvergleichliches Jahr zurückblicken können. So stand die zweite Mannschaft der Ersten mit der Kreisligameisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksliga, in der sie weiter mächtig Furore sorgt, in Nichts nach. Herausragend waren auch die Erfolge im Jugendbereich. Hier hob von Schönborn die sofortige Rückkehr der A-Junioren in die BOL und den Durchmarsch der C-Junioren von der Kreisliga in die Bayernliga hervor.
Getrübt wurde die Freude über die sportliche Traumbilanz allerdings durch den Kassenbericht für das Kalenderjahr 2005. Dort hatte die Abteilung ein dickes Defizit eingefahren. "Borussia Dortmund kam daher genau zur richtigen Zeit", meinte dann auch Hauptkassierer Christian Thoma, denn durch die Einnahmen aus dem Pokal könne das Defizit aufgefangen und darüber hinaus wieder Rücklagen gebildet werden. Dennoch müsse die Abteilung in Zukunft wieder bessere Ergebnisse erwirtschaften, machte er unmissverständlich klar.
Die turnusgemäßen Neuwahlen der Abteilungsleitung brachten auf einigen Positionen Veränderungen. Nicht jedoch an der Spitze, denn Abteilungsleiter von Schönborn stellte sich noch einmal zur Wahl. "Dies wird aber definitiv meine letzte Amtszeit sein", betonte der 65-Jährige. Zudem wolle und müsse er kürzer treten. Darum werde er sich weitgehend aus dem Tagesgeschäft zurückziehen und sich zukünftig vornehmlich um die erste Mannschaft und die Sponsorensuche kümmern. Um die umfangreichen Aufgaben besser zu verteilen wurde daher neben dem bisherigen zweiten Abteilungsleiter Klaus Richter mit Daniel Häußler ein dritter Abteilungsleiter gewählt. Neu in die Führingsriege gewählt wurden Kassierer Harald Emmerling und Schriftführer Wilfried Schilewski. Der bisherige Schriftführer und stellvertretende Jugendleiter Holger Ardelt wurde neuer Jugendleiter. Im Anschluss verabschiedete von Schönborn die ausgeschiedenen Führungsmitglieder Klaus Peter Pfitzmayr und Karl Hartmann mit einem kleinen Geschenk. Pfitzmayr war vier Jahre erster Abteilungsleiter und sechs Jahre Kassierer, Hartmann hatte viereinhalb Jahre das Amt des Jugendleiters inne.
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Bericht Toto-Pokal gegen Nördlingen | 2. Vorbericht zum DFB-Pokal
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