Sie sind hier: Fussball News Archiv 2006  
 NEWS
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
 FUSSBALL
News
I. Mannschaft
U23
Junioren
AH Thannhausen
Links
Spiele Saison 2004 - 2008
Anfahrtsweg
TSG-Fans
Bildergalerie
Die Sponsoren
Spielerhistory
Sicherheitskonzept
TSG-Schiedsrichter

1. BERICHT ZUR SCHWÄBISCHEN HALLENMEISTERSCHAFT
 

In Augsburg regiert die TSG

"Besser hätte meine erste Endrundenteilnahme nicht laufen können. Hier gleich den Titel zu holen ist ein Traum." Sebastian Steidle, seit einem halben Jahr Torhüter beim Fußball-Landesligisten TSG Thannhausen, war einer von vielen Überglücklichen, die es kaum fassen konnten, was die Mannschaft zum zweiten Mal nach 2004 in der Augsburger Sporthalle geschafft hat. Trainer Oliver Schmid vergoss sogar Freudentränen angesichts des soeben errungenen Schwäbischen Meistertitels im Hallenfußball, schließlich schalteten die Thannhauser auf dem Weg zum Gewinn des Oddset-Cup mit dem FC Memmingen und dem TSV Aindling zwei Bayernligisten aus.

Das erste Opfer der TSG in der mit 2200 Zuschauern besetzten Augsburger Sporthalle war jedoch der Überraschungs-Qualifikant TSV Wertingen, Tabellenführer der Kreisliga Nord. Der Landesligadritte spielte im Viertelfinale mit dem Außenseiter Katz und Maus, brachte die nervösen und überforderten Wertinger Akteure von einer Verlegenheit in die andere und siegte schließlich mit 9:1. Allein vier Tore erzielte die TSG aus Standardsituationen (Freistoß und Eckball), die restlichen Treffer wurden scheinbar mühelos herausgespielt. Bezeichnend für die Ramba-Zamba-Vorstellung der TSG: den Abschluss des Tor-reigens besorgte Mesut Yildiz nach doppeltem Doppelpass mit Stefan Selig. Zuvor hatten bereits Peter Jakob, Andreas Kühnl, Marian Dischl, Marc Hugl (3), Tobias Schieferle und Mesut Yildiz getroffen.

Auch im Halbfinale gegen den Bayernligisten FC Memmingen, der den FC Königsbrunn mit 5:3 ausgeschaltet hatte, machte die TSG die Musik. Als es nach fünf Minuten durch Tore von Stefan Selig, Mijo Stijepic und Bayram Sadrijaj bereits 3:0 stand, besangen die TSG-Fans bereits den "Karneval von Augsburg". Doch dann wurde es doch noch für kurze Zeit eng, denn Zobel und Karic brachten den FC Memmingen auf 3:2 heran. Das wars dann aber für die Allgäuer, die nach Seligs Freistoßtor zum 4:2 selbst in Überzahl Thannhausens Keeper Sebastian Steidle nicht mehr überwinden konnten. Die Zeitstrafen für Stijepic und Peter Jakob überstanden die Thannhauser unbeschadet, was auch die Fans zu neuen Höchstleistungen und Feststellungen ("Hier regiert die TSG") trieb.

Freistoß Selig - 1:0. Bereits nach 45 Sekunden hatte die TSG im Endspiel gegen den nächsten Bayernligisten, den TSV Aindling, die Nase vorn. Doch es sollte eine harte Nuss werden. Thomas Mayer (3. Minute) glich nach schönem Spielzug aus, Andreas Kühnl (5.) schlug zurück. Kurz nach dem Seitenwechsel ließ Michele Rinchiuso den TSV wieder hoffen, doch Selig (18., Freistoß) und Jakob (20.) legten wieder vor. Die Freude von Thomas Nöbel über seine beiden Treffer zum 3:4 (25.) und 4:4 (26.) wurden ihm zum Verhängnis. Wegen euphorischem Ausziehen des Trikots sah der mit "Gelb" vorbelastete Aindlinger die gelb-rote Karte von Schiedsrichter Thomas Färber (SpVgg Bärenkeller). Das brachte dem Unparteiischen nicht gerade die Sympathien des Publikums ein. Von gellendem Pfeifkonzert waren fortan auch die Aktionen der Thannhauser begleitet. Doch das schien keinen im TSG-Trikot zu stören. In Überzahl machte Peter Jakob das 5:4 und sorgte dafür, dass die bereits im Vorfeld angefertigten T-Shirts mit dem Aufdruck "Schwäbischer Hallenmeister 2006) nicht zur Makulatur wurden.




2. Bericht zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft | Bericht Hallenturnier in Mindelheim