Eine rundum positive Bilanz des abgelaufenen Jahres konnte Abteilungsleiter Alexander Graf von Schönborn auf der kürzlich abgehaltenen ordentlichen Mitgliederversammlung der Thannhauser Fußballer ziehen.
"Die sportlichen Resultate waren wieder ganz hervorragend", stellte der Thannhauser Fußballchef in seinem Rechenschaftsbericht zufrieden fest. Die erste Mannschaft belegte in der vergangenen Saison als Aufsteiger in der Landesliga einen guten neunten Platz. Sehr erfolgreich agierte sie auch wieder in der Halle mit dem Erreichen des Halbfinales bei den schwäbischen Meisterschaften und dem souveränen Gewinn des Kreismeistertitels. Sportlicher Höhepunkt war aber zweifellos der Einzug in das Finale des schwäbischen Totopokals, indem die TSG gegen den Regionalligisten FC Augsburg mit einer 0:2 Niederlage ein sehr achtbares Ergebnis erzielte. In dieser Saison sorgt die Mannschaft in der Landesliga für Furore und rangiert derzeit auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz.
Auch die zweite Mannschaft zeigte nach von Schönborns Worten in der vergangenen Spielzeit eine glänzende Leistung, auch wenn es am Ende ganz knapp nicht zu einem der ersten beiden Plätze reichte. In der aktuellen Kreisligasaison sei die junge Truppe erfreulicherweise wieder ganz vorne mit dabei.
Aber nicht nur sportlich, sondern auch im Umfeld konnte im abgelaufenen Jahr wieder einiges bewegt werden. So wurde die dringend notwendige Sanierung und Neugestaltung des Umkleide- und Sanitärbereiches dank des Engagements vor allem einer kleinen Gruppe von Vereinsmitgliedern in nur vier Monaten erfolgreich in die Tat umgesetzt. Daneben seien umfangreiche und zwischenzeitlich auch schon sehr erfolgreiche Aktivitäten zur Gewinnung von Sponsoren gestartet worden, um den sportlichen Erfolg auch auf eine wirtschaftlich solide Basis zu stellen.
Jugendleiter Karl Hartmann und sein Stellvertreter Holger Ardelt gaben anschließend einen Überblick über die mit insgesamt zehn Mannschaften weiterhin sehr umfangreiche und erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Groß- und Kleinfeldbereich. Dabei zeigten sie auf, dass den Kindern und Jugendlichen über die intensive sportlichen Betreuung hinaus weitere Aktivitäten, wie der Besuch eines Bundesligaspiels, das Abhalten von Trainingslagern, gemeinsame Kinobesuche oder der Ausflug in einen Freizeitpark geboten wurden.