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POKALSPIEL GEGEN TSV DINKELSCHERBEN |
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Kuriose Szenen spielten sich gestern Abend schon vor Beginn der Totopokal-Partie Dinkelscherben gegen Thannhausen ab. Da das reguläre Schiedsrichtergespann zum Anpfiff nicht auftauchte, mussten Unparteiische aus dem Publikum rekrutiert werden. Die Partie, die mit über einer halben Stunde Verspätung begann, entschied Landesligist Thannhausen nach Elfmeterschießen in finsterer Nacht mit 5:4 für sich.
Auf dem Trainingsgelände unter Flutlicht setzten die Gäste die entscheidenden Treffer, nachdem Bezirksligist Dinkelscherben in der regulären Spielzeit ein 0:0 gehalten hatte. Dabei wäre für die Gastgeber mehr drin gewesen. Nachdem Thannhausen seinen fünften Strafstoß vergeben hatte, lief Spielführer Michael Finkel zum Matchball an und scheiterte an Alexander Bader. Thannhausens Sebastian Beck traf, Dominik Beutel vergab das war\qs für die Platzherren.
Keeper verletzt
Die hatten in dem Zusmarshauser Andreas Eberhardt nicht nur kurzfristig einen neuen Schiedsrichter auftreiben müssen. Keeper Reinhold Reiter verletzte sich beim Aufwärmen und wurde von André Wagner ersetzt. Der Ersatzmann spielte eine fehlerfreie Partie und machte kurz vor Ende der Partie Thannhausens größte Torchance zunichte. Peter Jakob scheiterte an Dinkelscherbens Schlussmann aus fünf Meter Entfernung.
Chancen vergeben
Eine Gelegenheit ähnlicher Qualität hatte Dominik Beutel für die Platzherren vergeben (70.). Im Nachsetzen kam er ans Leder und drosch den Ball aus drei Metern übers Thannhauser Tor. Schon in der ersten Hälfte hatten beide Mannschaften Gelegenheit, in Führung zu gehen. Die erste Chance bot sich dabei dem Landesligisten, doch Florian Klimms Kopfstoß fand nicht ins Ziel. Gegen Ende des ersten Durchgangs war Dinkelscherben am Drücker, Robert Sander und Albert Erlenbauer machten aber nichts aus ihren Chancen.
TSV Dinkelscherben: Wagner, Kauer (46. Mehr), Guggemos Arthur, Sander, Leutenmayr (83. Janik), Erlenbauer, März (46. Peyker), Finkel, Beutel, Hutter, Winzig.
TSG Thannhausen: Bader, Fröhlich, Stroh, Beck, Wiesmüller, Hugel, Klimm, Selig (Hämmerle), Kühnl (yldiz), Wohlfardt, Hilbert (Jakob alle 46.). Schiedsrichter: Andreas Eberhardt. Zuschauer: 350
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