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BERICHT ZUM AUFSTIEG IN DIE LANDESLIGA
 

Doch auch wenn die TSG ganz zum Schluss noch fremde Hilfe benötigte. Der Aufstieg ist der Lohn für eine überragende Saison, in der die Mannschaft Großartiges geleistet und dem Verein das sportlich erfolgreichste Jahr in seiner Geschichte beschert hat. Das der Erfolg mehr als verdient ist, beweist der Blick in die Statistik. Die Thannhauser mischten vom ersten Spieltag an ganz vorne mit. An 26 von 34 Spieltagen standen sie auf Platz eins oder zwei. Und als sie in der Rückrunde doch einmal auf den vierten Rang abgerutscht waren, brachten sie sich mit einer Serie von fünf Siegen in Folge ins Rennen zurück. Mit 67 Toren stellten die Thannhauser die drittbeste Angriffsreihe. Dabei hatten sie mit dem überragenden Spielmacher Stefan Selig (25 Tore) den Torschützenkönig der Bezirksoberliga und mit Neuzugang Andreas Kühnl (16) einen weiteren echten Torjäger in ihren Reihen. Aber auch in der Defensive stellte die TSG mit 37 Gegentreffern das drittbeste Team. Der Aufstieg ist letztlich die Krönung einer einzigartigen Spielzeit, in der die junge Truppe bereits zur Halbzeit einen absoluten Glanzpunkt gesetzt hatte. Mit begeisternden Auftritten in der Halle errangen die Thannhauser erstmals den schwäbischen Meistertitel und sorgte anschließend mit dem Halbfinaleinzug bei der bayerischen Hallenmeisterschaft erneut für Furore.

Ohne jeden Zweifel hat ein Mann ganz besonderen Anteil an diesen Erfolgen: Spielertrainer Oliver Schmid. Als der Verein im vergangenen Sommer nach dem Landesligaabstieg die Ernennung Schmids zum Spielertrainer bekannt gab, da gab es nicht wenige skeptische Stimmen. Ein 25-Jähriger, noch dazu aus den eigenen Reihen, das kann doch nicht gut gehen. Doch alle Skeptiker wurden in eindrucksvoller Art und Weise eines Besseren belehrt. Mit einem Engagement, das weit über das normale Maß hinausgeht, formte Oliver Schmid aus den eigenen Spielern und den Neuzugängen, die sich allesamt als Glücksgriffe erwiesen, eine echte Einheit, die durch Geschlossenheit, große Einsatzbereitschaft und Kameradschaft ein Spitzenteam in der BOL wurde. Dabei setzte er auch konsequent auf junge Spieler, aus den eigenen Reihen, wie etwa Peter Jakob, Manuel Kirschenhofer oder Hubert Ortner, die es ihm mit starken Leistungen dankten. Für den Spieler Schmid selbst verlief die Saison lange Zeit alles andere als wunschgemäß, denn Verletzungen zwangen ihn zu längeren Pausen. In der entscheidenden Phase war er aber da und führte die Mannschaft auch auf dem Platz zum Erfolg.
Oliver Schmid gibt die Komplimente an seine Mannschaft zurück. "Der ganze Kader hat super mitgezogen und auch das Umfeld mit unseren Betreuern und unserer Physiotherapeutin haben großen Anteil am Erfolg."
Für die TSG Thannhausen ist es nach 1990 und 2001 der dritte Aufstieg in die Landesliga. Dort zu bestehen wird für die junge Mannschaft sicher nicht einfach werden. Aber mit der gleichen Einstellung, dem selben Zuammenhalt und einer ähnlichen Unterstützung durch die Zuschauer wie in diesem Jahr sollte der Klassenerhalt für die TSG durchaus möglich sein.




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