Sicherheitskonzept

Sicherheitskonzept TSG Thannhausen

Sicherheitsbeauftragter

Der Sicherheitsbeauftragte der TSG Thannhausen Fußball GmbH, ist Herr Horst Klausser . Im Verein ist er seit Jahren im organisatorischen Bereich tätig.


Stadionordnung

Die TSG Thannhausen hat eine vom DFB genehmigte Stadionordnung (Pokalspiel gegen Borussia Dortmund), welche auch auf den Spielort Kemnat für die benötigte Zeit Geltung per Unterschrift des Bereitstellers Anwendung findet.
Die Stadionordnung liegt beim Bereitsteller aus, wurde den zuständigen Polizeiinspektionen ausgehändigt und ist im Anhang beigefügt.


Ordnungsdienst

Der Ordnungsdienst setzt sich aktuell aus Mitgliedern der TSG Thannhausen und Spielern des 1. FC Kemnat zusammen. Unter den Mitgliedern der TSG ist ein ausgebildeter Sicherheitsmitarbeiter des Wach- und Sicherheitsgewerbes. Alle Ordnungskräfte haben eine Grundeinweisung durch die Fachkraft erhalten.
Ein Einsatzplan für die Spiele ist erstellt siehe Anhang und eine spezielle Einsatzbesprechung findet vor jedem Spiel statt.
Die TSG ist bemüht weitere "Fachkräfte" wie Polizisten in Freizeit, Securitymitarbeiter und erfahrene Sicherheitskräfte für den Ordnungsdienst zu gewinnen.
Unterstützt wird der Ordnungsdienst durch den präsenten Einsatz der Polizei siehe Behörden und Organisationen.


Öffentlichkeitsarbeit

Die TSG Thannhausen hat durch mehrere Presseartikel auf die neuen Sicherheits- und Ordnungsbestimmungen die Öffentlichkeit informiert. siehe Anhang.
Auf der Internetseite der TSG Thannhausen wird ebenfalls darauf hingewiesen.


Behörden und Organisationen

Polizei:
Weit vor Beginn der Spielrunde gab es eine Vor-Ort-Besprechung mit der Polizeidirektion Krumbach, PI Krumbach und PI Burgau. Herr Walburger Koordinator der Direktion steht wöchentlich mehrfach persönlich oder telefonisch im Kontakt mit dem Sicherheitsbeauftragten zum Informationsaustausch und Einsatzbesprechung für das nächste Heimspiel.

Sanitätsdienst
Die TSG stellt in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz einen Krankenwagen mit zwei bis drei Rettungssanitätern zu jedem Heimspiel vor Ort zur Verfügung. Dazu ist bei fast allen Spielen ein Arzt und ein angehender Arzt anwesend.

Platzinhaber
Mit Herrn Maier 1. Vorstand vom 1. FC Kemnat besteht wöchentlicher persönlicher Kontakt zur Abstimmung aktueller Maßnahmen, Informationen und Besprechung der erfolgten Ereignisse, bezüglich FFW, Sportplatzpersonal, logistischer und sonstiger Belange.


Kontakt mit Gastverein

Spätestens zwei Tage vor dem Spiel wird dem Gastverein telefonischer Kontakt aufgenommen um abzuklären, ob ein oder mehrere Fan-Busse kommen, mit vielen Zuschauern in etwa zu rechnen ist und ob es irgendwelche Besonderheiten zu beachten gibt. Diese Informationen werden an eigene FFW, Polizei und Ordnungspersonal weitergegeben.


Rund um Spielort

Die Zufahrt, Parkplatzzuweisung und Zugang zum Spielort wird durch die Freiwillige Feuerwehr organisiert und überwacht. Es gibt einen eigenen Parkplatz für Gästemannschaft, Heimmannschaft und Offizielle sowie separate Parkplätze für Zuschauer. Spezielle Einbahnstraßen-Regelungen sind in Absprache mit Polizei und Gemeinde getroffen worden.


Schiedsrichterschutz

Bei der Platzbegehung werden die Schiedsrichter vom Sicherheitsbeauftragten begrüßt, über die vorgesehenen Vorkehrungen informiert und nach eigenen Wünschen befragt. Zu Spielbeginn, vor und nach der Halbzeit, sowie zum Spielende wird der Weg der Schiedsrichter und Mannschaft mit verstärkten Ordnereinsatz von den Zuschauern abschirmt. Nach dem Spiel begleitet auch ohne jegliche Vorkommnisse der Sicherheitsbeauftragte die Schiedsrichter zur Kabine und bleibt anschließend vor dem Eingang eine entsprechend lange Zeit davor.


Schiedsrichterbetreuung

Die TSG Thannhausen hat mit Herrn Michael Wassermann einen eigenen Schiedsrichterbetreuer der sich vor, in der Pause und nach dem Spiel um deren Belange kümmert. Angefangen von Getränken über Verpflegung bis hin zur Unterbringung.


Einlasskontrolle

Bei der TSG Thannhausen gibt es keine Stichprobenkontrolle sondern eine generelle Kontrolle aller Taschen und Behältnisse. Die Zuschauer werden vor Erwerb der Eintrittskarte höflich aufgefordert die nicht zulässigen Gegenstände zurück zu ihrem Fahrzeug zu bringen oder zu entsorgen. Ein Zutritt zum Spielort wird erst nach Erfüllung gestattet.


Organisation am Spielort

Der unter Ordnungsdienst erwähnte Einsatzplan, wird mit der Polizei jedes mal neu abgestimmt. Durch verabredete Handzeichen können Ordner bei Bedarf dirigiert werden und der Sicherheitsbeauftragte überwacht die Tätigkeit. Es ist auch eine tragbare Videokamera mit 25fachen Zoom vor Ort um im Bedarfsfall Bilddokumentation auch aus größerer Entfernung erstellen zu können.
Der Verkauf von Getränken erfolgt ausschließlich in Plastikbecher auch Kaffee. Durch einsprechende Zeltkonstruktionen und Aufbauten werden die Zuschauer im Verkaufsbereich geleitet. Größere Ansammlung von Personen an einem Ort wird dadurch verhindert. Hinzu kommt ein gesichert Bereich (Sportheim) der nur dem VIPs vorbehalten ist. Die Kennzeichnung erfolgt durch Ausweis und Armband.


Sonstiges

Die TSG Thannhausen bittet alle Gastvereine. ihre mitreisenden Zuschauer auf die Stadionordnung und die Sicherheitsbestimmungen ausdrücklich hinzuweisen.
Auf Grund des Grundsatzurteil vom 19.06.2007 des BFV ist es mehr als wünschenswert, dass der Gastverein einige Ordnungskräfte bereitstellt, die vor und während des Spiels bis einschließlich Abreise für entsprechende Einhaltung der Ordnung sorgen.
Diese speziell optisch erkennbaren Ordner haben im Rahmen ihrer Tätigkeit freien Eintritt. Gleichzeitig bietet die TSG Thannhausen diese Dienstleistung unter gleichen Bedingungen den anderen Vereinen der Bayernliga/Landesliga an.

Stadionordnung bei Fußballspielen der TSG

Verordnung zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung bei Veranstaltungen und Menschenansammlungen in dem Fußballstadion Mindelstadion, Jahnstrasse 5 in 86470 Thannhausen

vom 17. August 2006
Aufgrund von Art. 19. Abs. 7 Nr. 2 und Abs. 8 Nr. 3 sowie Art. 23 Abs. 1 und Abs. 3 des Gesetzes über das Landesstrafrecht und das Verordnungsrecht auf dem Gebiet der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Landesstraf- und Verordnungsgesetz LStVG) i. d. F. der Bekanntmachung vom 13. Dezember 1982 (BayRS 2011-2-I), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. April 2001 (GVBl S. 140) erlässt die TSG Thannhausen in Ausübung seines Hausrechts folgende Stadionordnung:


1 Geltungsbereich und Zweckbestimmung


Diese Stadionordnung gilt für öffentliche Sportveranstaltungen, öffentliche Veranstaltungen im Sinne von Art. 19 Abs. 1 Landesstraf- und Verordnungsgesetz (LStVG), sowie für Menschenansammlungen aller Art im Sinne von Art. 23 Abs. 1 LStVG, bei denen sich im oben bezeichneten Stadion in Thannhausen oder dessen unmittelbarem Umfeld eine größere Menschenmenge aufhält.Sie dient der Abwehr von Gefahren, die von einer öffentlichen Veranstaltung oder einer großen Menschenansammlung ausgehen können.Die Verpflichtungen aus dieser Stadionordnung sind von den Veranstaltern der Sport- oder Vergnügungsveranstaltung, den Verantwortlichen für die Menschenansammlung sowie von allen Besuchern oder Teilnehmern an der Veranstaltung oder Ansammlung in dem oben bezeichnetem Stadion oder deren unmittelbaren Umfeld zu beachten.

2 Ordnungsdienst

Bei Veranstaltungen in dem oben bezeichneten Stadion ist vom Veranstalter ein Ordnungsdienst einzurichten. Dieser hat die Aufgabe, ständig die Veranstaltung zu beobachten, bei erkennbaren Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder des Veranstaltungszwecks einzuschreiten, das Hausrecht des Veranstalters auszuüben sowie die sich aus dieser Verordnung oder anderen Rechtsvorschriften ergebenden Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen durchzuführen. Der Zutritt zu einer Veranstaltung kann verweigert werden, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen zu schließen ist, dass die Zulassung der Person die Sicherheit und Ordnung während der Veranstaltung gefährdet.

3 Zulassung zur Veranstaltung, Eingangskontrolle

Die Inhaber von Eintrittskarten oder Berechtigungen haben sich vor Betreten des oben bezeichneten Stadion einer Zugangskontrolle zu unterziehen. Dazu ist dem Ordnungsdienst die Eintrittskarte oder sonstige Zugangsberechtigung unaufgefordert vorzuzeigen und auf Verlangen zur Prüfung oder Entwertung auszuhändigen.Der Zutritt zu einer Veranstaltung kann verweigert werden, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen zu schließen ist, dass die Zulassung der Person die Sicherheit und Ordnung während der Veranstaltung gefährdet.Der Zutritt ist zu verweigern, wenn die Personden Tatbestand eines Aufenthaltsverbotes nach 5 Abs. 4 erfüllen würde,mit einem Stadionverbot nach 7 belegt wurde,Gegenstände oder Sachen mitführt, deren Mitnahme nach 4 verboten ist und diese dem Ordnungsdienst nicht freiwillig zur Verwahrung übergeben werden,eine vom Ordnungsdienst angeordnete Durchsuchung nicht durchführen lässt.Personen denen der Zutritt zu dem oben bezeichnetem Stadion nicht gestattet ist, sind vom Ordnungsdienst zurückzuweisen und am Zugang zu hindern.

4 Verbotene Gegenstände, Abzeichen, Sachen, Substanzen oder Tiere

Von Besuchern dürfen in das oben bezeichnete Stadion nicht mitgenommen werden:

alkoholische Getränke, Rausch- oder Betäubungsmittel,Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Spruchbänder mit verfassungs- oder fremdenfeindlichen oder strafbaren Aufschriften (z.B. Volksverhetzung, Beleidigung, Aufforderung zu Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten), Medien mit verfassungs- oder fremdenfeindlichem oder jugendgefährdendem Inhalt,Sachen, die zur Verletzung oder Gefährdung anderer Besucher, als Stolperfallen, zur Brandverursachung, Brandbeschleunigung oder Brandlasterhöhung geeignet sind. Dies sind insbesondere:

Waffen im Sinne des Waffengesetzes, gefährliche Werkzeuge oder sonstige Gegenstände, die als Waffen verwendet werden könnten (Messer, Ketten, Seile, etc.),Fahnenstangen oder Transparentträger, die für sich allein oder kombiniert - länger als 1,50 m sind oder einen Durchmesser von mehr als 2 cm aufweisen oder nicht aus Holz bestehen oder Enden oder Spitzen aus Metall oder Hartkunststoff besitzen,Gegenstände aus zerbrechlichem, splitterndem oder hartem Material, die als Wurfgeschosse geeignet sind (z.B. Glasflaschen, Getränkedosen),Sprengstoffe, Feuerwerkskörper, Rauchkörper, Wunderkerzen, bengalische Fackeln oder andere pyrotechnische Gegenstände,Druckgassprühdosen, Handsprühflaschen, ätzende oder anderweitig gesundheitsschädliche oder stark riechende oder färbende Substanzen,leicht brennbare Gegenstände (z.B. gasgefüllte Ballone, Konfetti, Papierschnitzel, Kunststoffstreifen),sperrige Gegenstände (z.B. Stühle oder Leitern jeder Art, Getränkekästen, Fußschemel, Kunststoffblöcke, Koffer, Regenschirme),Druckgasfanfaren, Megaphone, Sirenen oder andere Signalgeräte, Laserpointer,Tiere, ausgenommen Blindenführhunde.


5 Aufenthalt in dem Stadion

In dem oben bezeichnetem Stadion dürfen sich nur Personen aufhalten, die über eine gültige Eintrittskarte für die jeweilige Veranstaltung oder eine am Veranstaltungstag gültige, sonstige Zugangsberechtigung verfügen. Diese ist ständig mit sich zu führen und dem Ordnungsdienst auf Verlangen vorzulegen.Teilnehmer an einer Veranstaltung dürfen nur den mit der Eintrittskarte oder Dauerkarte zugewiesenen Sitzplatz, Stehplatzbereich oder VIP-Bereich einnehmen. Der Ordnungsdienst kann einen Platzwechsel genehmigen, wenn dadurch keine Gefahren verursacht werden. Die Besucher sind verpflichtet, auf Anordnung des Sicherheitsdienstes oder der Polizei zur Abwehr von Gefahren einen anderen als den auf der Eintrittskarte ausgewiesenen Platz einzunehmen.Die mit sonstigen Zugangsberechtigungen verbundenen Einschränkungen sind zu beachten.Der Aufenthalt in dem oben bezeichnetem Stadion ist Personen verboten, dieerkennbar stark alkoholisiert sind oder sich mit rauscherzeugenden Stoffen, Betäubungsmitteln oder Medikamenten in einen vergleichbaren Zustand versetzt haben,sich anderweitig in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand befinden,Sachen mit sich führen oder benutzen oder weitergeben, deren Mitnahme nach 4 verboten ist,ohne Genehmigung des Veranstalters, Sicherheitsbeauftragten oder der zuständigen öffentlichen und kommunalen Behörden Feuer entzünden oder pyrotechnische Gegenstände, einschließlich Bühnenfeuerwerke, verwenden,gegen diese Stadionordnung verstoßen, Straftaten oder erhebliche Ordnungswidrigkeiten begehen oder zu Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten aufrufen oder verfassungsfeindliche oder fremdenfeindliche oder jugendgefährdende Handlungen vornehmen oder Kleidungsstücke, Uniformteile, Abzeichen, Tätowierungen, Beschriftungen oder Bemalungen verfassungsfeindlicher oder verbotener Organisationen tragen, sichtbar machen oder anderweitig verwenden,vermummt sind oder sonstige Vorkehrungen zur Erschwerung der Identitätsfeststellung getroffen haben,am Veranstaltungstag bereits aus dem oben bezeichnetem Stadion verwiesen wurden oder für die ein allgemeines oder für einzelne Veranstaltungen ausgesprochenes Zutrittsverbot besteht,Personen, denen der weitere Aufenthalt in dem Stadion nach 5 Abs. 4 verboten ist, haben diese unverzüglich zu verlassen. Der Ordnungsdienst stellt Aufenthaltsverbote fest und setzt das Verlassen des Stadions im Rahmen des Hausrechts durch. Falls erforderlich, ist polizeiliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

6 Verhalten während der Veranstaltungen

Jedermann hat sich so zu verhalten, dass keine andere Person geschädigt, gefährdet, oder - mehr als nach den Umständen unvermeidbar - behindert oder belästigt wird.Die allgemein geltenden Gesetze zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sind zu beachten.Den Anordnungen des Veranstalters, des Ordnungsdienstes, des Stadionsprechers, der Polizei, der Feuerwehr, des Rettungs- und Sanitätsdienstes sowie der Sicherheitsbehörden ist unverzüglich Folge zu leisten.Die gekennzeichneten oder erkennbaren Verkehrswege, Flucht- und Rettungswege, Zu- und Ausgänge sowie Türen innerhalb des Stadionbereiches wie auch im Umfeld des Stadions (insbesondere Feuerwehrzufahrten) sind freizuhalten. Sie dürfen während der Betriebszeit nicht versperrt, verstellt oder eingeengt werden. Stolperstellen sind unverzüglich zu beseitigen und, wenn dies nicht möglich ist, abzusichern.Unbeschadet der allgemeinen Gesetze ist verbotenmit Gegenständen aller Art zu werfen,Bauten, Anlagen, Einrichtungen und Wege zu verunreinigen oder mit Substanzen zu benetzen oder zu bekleben,Bauten, Anlagen und Einrichtungen, die nicht für die allgemeine Benutzung vorgesehen sind (z.B. Fassaden, Mauern, Absperrungen, Umfriedungen der Spielfläche, die Spielfläche selbst, Beleuchtungsanlagen, Kamerapodeste, oder Masten aller Art) zu betreten, zu besteigen oder zu übersteigen,Bereiche zu betreten, die nicht für Besucher zugelassen sind,innerhalb von geschlossenen Räumen im Stadionbereich zu rauchen.

7 Stadionverbot

Personen, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie auch bei weiteren Veranstaltungen Gefahren für die Sicherheit und Ordnung verursachen, kann der weitere Zutritt auch für künftige Veranstaltungen untersagt werden. Die Untersagung kann vom Betreiber des Stadions, dem jeweiligen Veranstalter oder der Stadt Thannhausen verfügt werden.Ein Stadionverbot ist aufzuheben, sobald der Grund hierfür weggefallen ist.

8 Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig handelt nach Art. 19. Abs. 8 Nr. 3 LStVG, wer während einer öffentlichen Vergnügungsveranstaltung in dem oben bezeichnetem Stadion, vorsätzlich oder fahrlässigkeinen Ordnungsdienst einrichtet ( 2),entgegen 3 Abs. 3 einer Person den Zutritt gestattet,nach 4 verbotene Sachen in dem oben bezeichnetem Stadion mitnimmt,sich ohne Eintrittskarte oder sonstige Zugangsberechtigung in dem oben bezeichnetem Stadion aufhält ( 5 Abs. 1),seinen zugewiesenen Besucherplatz ( 5 Abs. 2 Satz 1) nicht einnimmt und dadurch eine Gefahr verursacht,die mit sonstigen Zugangsberechtigungen verbundenen Einschränkungen nicht beachtet ( 5 Abs. 3),ein Aufenthaltsverbot nach 5 Abs. 4 nicht beachtet,durch sein Verhalten andere Personen schädigt, gefährdet oder - mehr als nach den Umständen unvermeidbar - behindert oder belästigt ( 6 Abs. 1),Anordnungen nach 6 Abs. 3 trotz wiederholter Aufforderung nicht Folge leistet,entgegen 6 Abs. 4 gekennzeichnete oder erkennbare Verkehrswege, Flucht- und Rettungswege, Zu- und Ausgänge sowie Türen innerhalb des Stadionbereiches und im Umfeld des oben bezeichnetem Stadion (insbesondere Feuerwehrzufahrten) nicht freihält, sie während der Betriebszeit versperrt, verstellt oder einengt oder Stolperstellen nicht unverzüglich beseitigt oder absichert,ein Verbot des 6 Abs. 5 nicht beachtet.Ordnungswidrig handelt nach Art. 23 Abs. 3 LStVG, wer während einer Menschenansammlung, die nicht den Begriff der öffentlichen Vergnügungsveranstaltung nach Art. 19 Abs. 1 LStVG erfüllt, in dem oben bezeichnetem Stadion einen der in Abs. 1 aufgeführten Tatbestände vorsätzlich verwirklicht.Die Ordnungswidrigkeiten werden zur Anzeige gebracht und können nach Art. 3 LStVG i.V. mit 17 des Ordnungswidrigkeitengesetzes mit einer Geldbuße bis zu 1 000,-- € geahndet werden.

9 Inkrafttreten

Diese Stadionordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft und gilt bis sie widerrufen bzw. durch eine neue Stadionordnung ersetzt wird.



Thannhausen, 17. August 2006


TSG Thannhausen

Gerd Olbrich

1.Vorsitzender
der TSG Thannhausen

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