21.11.2010 FC Pipinsried - TSG Thannhausen 0:5

FCP: Vötter - Longo, Horky, Hanusch (57. Richter), Leidenberger - Daffner (46. Holzhammer), Finkenzeller, Oberhauser (46. Funk), Uzun - Küntzel, Grassert

Ersatzbank: Steiner, Hrnecek, Kattner

TSG: Böld - Gschrey, Hänsle, Selig, Micheler (80. Keles) - Leiteritz, Miroci, Winzig, Sandner - Cantürk (71. Balogh), Akyel (77. Asik)

Ersatzbank: Recaj


Tore: 0:1 (24.) Volkan Cantürk, 0:2 (32.) Stefan Leiteritz, 0:3 (38.) Volkan Cantürk, 0:4 (73.) Florian Sandner, 0:5 (75.) Adnan Akyel

gelbe Karten: Horky - Hänsle

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Andreas Hummel (TSV Betzigau)



Thannhausen schießt sich aus der Abstiegszone Landesliga Mit dem 5:0 in Pipinsried bestätigt die TSG erneut ihre Auswärtsstärke und rückt auf den 13. Platz vor

Die TSG Thannhausen bleibt die Mannschaft mit den zwei Gesichtern: Auswärts präsentiert sich das Team von Trainer Jochen Frankl weiterhin von seiner besten Seite und fährt mit dem 5:0 beim FC Pipinsried den dritten Sieg in Folge ein, während zu Hause nichts zusammengeht.

In Pipinsried hatte die TSG gestern von der ersten Minute an das Spiel in die Hand genommen. Mit aggressivem Zweikampfverhalten und sicherem Kombinationsspiel setzte sie den Gastgeber unter Druck. Die erste Chance ließ nicht lange auf sich warten: In der sechsten Minute zwang Kapitän Stefan Selig den gegnerischen Torhüter Christian Vötter mit einem 25-Meter-Kracher zu einer Glanzparade. In der zehnten Minute verpasste Stefan Leiteritz den Ball nach einem Freistoß von Selig am Fünf-Meter-Eck nur um Haaresbreite.

Mitten in dieser Thanhauser Drangperiode hätte Pipinsried beim ersten Angriff sogar in Führung gehen können, aber TSG-Torhüter Thomas Böld fischte dem Angreifer das Leder vom Fuß.
Die TSG blieb weiter die dominierende Elf und hatte in der zwölften Minute die nächste große Chance, als ein Freistoß von Xhelal Miroci an der Oberkante der Torlatte landete. In der 24. Minute wurde Thannhausen dann für sein drangvolles, offensives Spiel belohnt: Stefan Winzig bediente im Strafraum Florian Sandner, dessen Flanke über den Pipinsrieder Torhüter hinweg Volkan Cantürk erreichte, der den Ball nur noch ins leere Tor einschieben musste.

In der 32. Minute legte die TSG nach: Nach einem Freistoß von Cantürk landete der Kopfball von Stefan Winzig am Lattenkreuz, aber Xhelal Miroci reagierte am schnellsten und seinen Querpass vor dem Tor drückte Stefan Leiteritz zum 2:0 über die Linie.

Sechs Minuten später gab es dann bereits die Vorentscheidung, als Cantürk einen hohen Ball von Leiteritz elegant annahm und am Pipinsrieder Torwart vorbei einschob. Vor der Pause hätte Thannhausen schon alles klar machen können, aber Florian Sandner scheiterte zunächst am Torwart der Gastgeber, woraufhin Adnan Akyel nach herrlichem Solo den Ball an den Innenpfosten setzte.

Wer nach dem Seitenwechsel das große Aufbäumen der Gastgeber erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die TSG blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft und hatte durch Cantürk und Leiteritz schon in den Anfangsminuten zwei gute Möglichkeiten, das Ergebnis weiter auszubauen. Ernsthaft in Gefahr geriet das TSG-Tor lediglich in der 64. Minute, als der Pipinsrieder Süleyman Uzun an einer Kopfball-Verlängerung seines Mitspielers Stefan Horky nur um Zentimeter vorbei rutschte.

Ansonsten ließ die sicher stehende Thannhauser Viererkette um den umsichtigen Kapitän Stefan Selig und den überragenden Abräumer Stefan Winzig keine Möglichkeit der Gastgeber zu. Die TSG blieb mit ihren Kontern dagegen stets brandgefährlich und in der 73. Minute landete der Ball nach einer herrlichen Stafette über David Balogh und Adnan Akyel bei Florian Sandner, der alleine aufs Pipinsrieder Gehäuse zusteuerte und dem Torhüter keine Chance ließ.

Nur drei Minuten später setzte Thannhausen noch einen drauf: Balogh bediente mit einem Pass in die Gasse Akyel, der den Ball im linken Eck versenkte. In der letzten Viertelstunde brachte die TSG den auch in dieser Höhe verdienten Sieg sicher über die Zeit.

Mit diesem Erfolg konnte Thannhausen erstmals nach sieben Wochen die direkten Abstiegsränge verlassen und sich auf den 13. Platz vorarbeiten. Dementsprechend glücklich und zufrieden war Trainer Frankl nach der Partie. Er attestierte der gesamten Mannschaft eine herausragende Leistung von der ersten bis zur letzten Minute.


Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten

ImpressumMitgliedsantragStellenangeboteVereinssatzung