Bericht Toto-Pokal TSV Aindling

TSV: Geisler, Hübl, Völker, Scheifel (66. Schwegler), Degendorfer, Qemajl Beqiri, Qendrim Beqiri (63. Knauer), Fischer, Hönisch (89. Westermair), Doll, Akdemirci

TSG: Steidle, Henning, Stapfer, Gschrey (46. Cam), Babutzka, Miller, Rauch (46. Geldhauser), Cantürk, Gauder, Lux, Onyemaeke

Tore:
1:0 Hönisch (7.), 2:0 Hönisch (18.), 3:0 Knauer (64.), 3:1 Lux (74.), 3:2 Geldhauser (88.)

Schiedsrichter: Pflaum (SV Dörfleins)

Zuschauer: 200


Wenn man beim TSV Aindling jemanden nach dem Lieblingsgegner der Fußballer fragt, so kann die Antwort derzeit nur heißen: TSG Thannhausen. Die beiden Punktspiele verlor das Team aus dem Mindeltal mit 0:4 und 0:2. Gestern stand Thannhausen einmal mehr mit leeren Händen da und schied mit einer 2:3-Niederlage am Schüsselhauser Kreuz aus dem bayerischen Toto-Pokal aus. Die Aindlinger dagegen haben die zweite Runde erreicht, die für Samstag, 10. Oktober, angesetzt ist.

Die Spieler hatten die Vorgaben ihres Trainers weitgehend umgesetzt, der mehr Körpereinsatz von ihnen gefordert hatte. Von der ersten Minute an boten sie Tempofußball. Dennoch gerieten sie am Schluss noch einmal ernsthaft in Bedrängnis, als die Thannhauser auf 2:3 verkürzten und gar Chancen zum Ausgleich hatten.

Die Gäste waren ohne Stefan Selig (Magen-Darm-Grippe) gekommen, seit Jahren bekannt als herausragender Spielgestalter. Auch der TSV war ein gutes Stück entfernt von seiner besten Startelf. Max Mies trug nur Zivil. "Ich bin bis Samstag krank geschrieben", erklärte er und deutete auf die Schleimbeutelentzündung an seiner rechten Hüfte vom Spiel gegen Rosenheim. Gesperrt fehlte bei den Aindlingern Phillip Eweka, der auch am Sonntag noch zuschauen muss. Weil Michael Westermair lange auf der Bank saß, rückte diesmal Selcuk Akdemirci in den Angriff vor und machte hinten links Platz für seinen Kollegen Manuel Degendorfer.

Die Aindlinger starteten furios. Es hatte gerade die siebte Minute begonnen, als Florian Hönisch innerhalb des Strafraums abzog. Genauer kann man nicht zielen und darum stand es gleich 1:0 in diesem schwäbischen Pokal-Derby. Elf Minuten später hatte Hönisch nach einem Pass von Sebastian Fischer freie Bahn und nutzte sie zu seinem zweiten Treffer, nachdem er zuvor einen Kopfball zu hoch angesetzt hatte.

Onyemaeke stieg hart gegen Sergej Scheifel ein und wurde mit Gelb bestraft. Am Ende von Halbzeit eins prüfte Qendrim Beqiri mit einem Freistoß den Gästekeeper.

Nach wie vor gaben die Aindlinger den Ton an. Und dann zeigte Simon Knauer, wie schnell man ein Tor machen kann. Sekunden nach seiner Einwechslung verlängerte er einen Fischer-Freistoß unhaltbar zum 3:0. Dann verkürzte erst Vitalij Lux und danach Michael Geldhauser auf 2:3. Dazwischen hatte Knauer nach schöner Kombination das 4:1 auf dem Fuß gehabt, er brachte aber nur ein Schüsschen zustande.

Das hätte sich beinahe gerächt, denn in der Nachspielzeit musste erst Aindlings Torhüter Thomas Geisler bei einem Schuss von Ahmet Cam klären, ehe Florian Stapfer sein Ziel verfehlte.


Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten

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