Bericht Neuzugang Volkan Cantürk

Auf den letzten Drücker hat Fußball-Bayernligist TSG Thannhausen noch einen Mann für die Offensive geholt. Vom Landesligisten TSV Gersthofen kommt Volkan Cantürk in die Elf von Trainer Markus Pleuler. Der Hoffnungsträger ist 24 Jahre alt und gilt als Angreifer mit ausgeprägtem Torriecher; er bringt also genau das mit, was die Thannhauser Verantwortlichen gesucht hatten.
Gerhard Joas, Sportlicher Leiter bei der TSG Thannhausen, machte gestern dem unbefriedigenden Tabellenstand zum Trotz eine freundliche Miene. Er freute sich über den Transfer-Coup und ist überzeugt, dass Cantürk das Team wirklich weiter bringt. "Wir hatten ihn schon länger beobachtet und jetzt haben wir zugeschlagen. Den Spieler reizt die sportliche Herausforderung, in meinen Augen hat er auch das Zeug für die Bayernliga", sagte er.

Cantürk genoss als Jugendlicher eine grundsolide Ausbildung beim FC Augsburg (unter anderem wurde er dort von Heiner Schuhmann, dem heutigen Chefscout von Borussia Dortmund, gecoacht). Kurzzeitig stand er sogar einmal im Profikader des FCA. In den vergangenen beiden Jahren erzielte er seine Treffer als Stammspieler in Gersthofen.

Joas traut seiner Mannschaft in der jetzigen Besetzung absolut zu, bis zur Winterpause aus dem Bayernliga-Keller zu klettern. Die teilweise überraschenden Trennungen von einigen Spielern hätten die Aufgabe in den vergangenen Wochen nicht eben erleichtert, sagte er sinngemäß. Jetzt sieht Joas den Weg nach oben frei - was er zu allererst auf die akribische Arbeit von Coach Markus Pleuler zurückführt. "Er ist für mich ein überragender Trainer. Da ist so viel Neues dabei. Das braucht zwar Zeit, um zu reifen. Aber da wird aus einem zarten Pflänzchen eine sehr schöne Blume." Grundvoraussetzung für das Unternehmen Klassenerhalt ist laut Joas mehr Miteinander: "Wir werden nur Erfolg haben, wenn wir alle zusammenhalten."

Unterdessen haben die Thannhauser noch eine Verschiebung innerhalb ihres Kaders vorgenommen: Andre Babutzka hat sich aus dem U 23-Team in die Bayernliga gespielt, für ihn geht Thomas Schubert aus beruflichen Gründen die Stufe nach unten. Beide Talente waren im Sommer von den U 19-Junioren des SSV Ulm 1846 an die Mindel gewechselt.


Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten

ImpressumMitgliedsantragStellenangeboteVereinssatzung